THOMAS ANDREAS BECK

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26/11/2007

Tombeck's »Fragen der Entwicklung«

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Wie geht es uns heute?
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Wie sind die Ressourcen eingesetzt und verteilt?
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Wie gut funktionieren wir?
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Wer braucht Hilfe?
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Wie klar fühlen wir uns geführt?
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Wozu machen wir das Ganze?
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Was hat sich entwickelt?
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Was will JETZT ins Leben kommen?

Um nachhaltig zu sein brauchen wir »Augenblicke der Entwicklung«, Zeiten der Besinnung, der Wahrnehmung und des Dialoges.

Kein Rennfahrer der Welt käme je auf die Idee den geplanten Boxenstop einfach wegzulassen um dadurch schneller ans Ziel zu kommen. Mit größter Wahrscheinlichkeit würde er in diesem Rennen nicht die Zielflagge sehen, vielleicht sogar das Rennende gar nicht erleben.

In der Technik sehen wir’s ja noch eher ein – da halten wir uns an die vorgeschriebenen Wartungsintervalle, Überprüfungszeitpunkte, Tankstops  und – wenn das Auto mal kracht und scheppert – fahren wir sofort in die Werkstatt… Es könnte ja was Gefährliches sein. Und dann spielen tausende von Euros keine Rolle.

Diese Achtsamkeit und Bereitschaft sollte doch in mindestens gleichem Ausmaß auch für die Menschen in Unternehmen, in unserer Nachbarschaft und zu aller erst für uns Selbst gelten. Wer es schafft, sich regelmäßig und verlässlich – als fixen, rituellen Bestandteil der Lebenskultur - für persönliche und kollektive  Entwicklung Zeit zu nehmen wird mit starkem Sozialkapital, höherer Effizienz, geringerer Fluktuation und vor allem einem hohen Grad an sozialer, kultureller und strategischer Innovation belohnt.

Ich empfehle verlässlich und jahreszyklisch wiederholte »Tage der Entwicklung«, »Stunden der Entwicklung«, »Strategische Nachmittage« sowie »Fulminante Feste« als fixe Kulturprozesse zu implementieren. Klar und funktional designed, professionell beraten, begleitet und ausgewertet. Es rechnet sich. Und es hilft sinnlose Erschwernisse und teure Folgekosten und Gefahren präventiv aus dem Weg zu räumen.

Nicht warten bis es so richtig schlecht geht. Jetzt und nur JETZT ist Zeit für Entwicklung und proaktive Gestaltung.

Stellen wir uns immer wieder den »Fragen der Entwicklung« - die Antworten zeigen uns den Weg. Und der ist ja bekanntlich das Ziel.

November 26, 2007 in Methodik | Permalink

Rilke für Gestresste

»
Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und laß dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken läßt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren
nach neuen seine Hände hin.
«

1898 / Rainer Maria Rilke (1875 in Prag - 1926 in der Schweiz) |  gefunden in »Rilke für Gestresste« - Danke Brigitte!

November 26, 2007 in Buchtips | Permalink

05/11/2007

Gut im Gewinnen...

»
Der Weg des Himmels besteht darin,
nicht zu kämpfen und trotzdem gut im Gewinnen zu sein.
«

Laozi (§73) /  gefunden  auf www.schwertarbeit.de

November 5, 2007 in Zitate | Permalink