« März 2010 | Start | Mai 2010 »
18/04/2010
coaching the »Waldzell - architects of the future«
Die »Waldzell - architects of the future« sind - trotz europäischem Flugchaos - bis gestern Mittag vollständig in Wien eingetroffen. Seit Freitag residierten wir im nagelneuen »the HUB vienna«, Samstag Abend in der Wiener Hofburg (Essl sozial prize), heute Sonntag - gemeinsam mit ashoka fellows zu Gast bei baumax - Martin Essl - im Essl Museum Klosterneuburg und im Stift Melk.
Ich bin beeindruckt vom Herzblut, von dieser scheinbar unerschöpflichen Kraft und Begeisterung. Als »Social Entrepreneur« leistet jeder von ihnen einen gewaltigen Beitrag für die Heilung unserer Welt. Tutu mit seinem Engagement für Menschenrechte in Afrika, Sasha mit ihren »composting solutions« für die Menschen in Haiti, Mural mit seinem Schulprojekt für Imigranten, Christoph mit seinem Engagement als Friedensarbeiter an den Kriegsherden unserer Welt, Alexis mit ihrem Engagement für die jungen, zukünftigen Sozialunternehmer...
So richtig glücklich und dankbar bin ich dafür, Gundula Schatz und »ihre« Schützlinge in diesen Tagen als Coach und Moderator begleiten zu dürfen. Enorm, was wir von diesen jungen »Weltverbesserern« lernen können: Mut, Klarheit, Durchhaltevermögen, Demut, Respekt, Professionalität, Begeisterung, Offenheit, Ausdrucksfähigkeit, Kooperationslust, Neugierde, Menschlichkeit,...
Einige der »Waldzell- architects of the future« am Ort der Kunst - im Essl Museum - vertieft in ihr Lebenswerk...
Einsiedler und Erfolgsautor (Über alle Grenzen) Johannes Toegel im »The Hub vienna« mit Partnerin und den architects: »In der Leere findest du die Orientierung. Lasst die Liebe führen, nicht die Gedanken. Unsere Gedanken sind vergleichbar mit dem Internet - nutzt sie, aber werdet sie nicht...«
April 18, 2010 in Wirtschaft der Freude | Permalink | Kommentare (1)
05/04/2010
Gottes grösstes Werk.
•••
Das Grösste ist "der siebte Tag". Er hat sich nicht ausgeruht, weil er müde war... Am siebten Tag hat er die Ruhe gemacht, geschaffen... Als er mit allem fertig war, hatte er die ganze Unordung in Ordnung gebracht. Und jetzt konnte er sich die Ruhe ausdenken. Und darum ist die Ruhe das allergrößte Wunder...
Wir Menschen müssen vorher so viel Müll im Kopf haben, um dann wirklich zu wissen, was ausruhen heißt. Tot sein ist Ausruhen. Da kannst du zurückschauen und alles in Ordnung bringen, bevor du weiter gehst.
•••
Buchtip - auch zum Thema Organisationsentwicklung und Führungskraft:
•••
Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna.
•••
Stille führt.
April 5, 2010 in Buchtips, Führung, Zitate | Permalink | Kommentare (0)
Die Sprache ist geteilt...
»
Die Sprache ist geteilt in eine Frage- und eine Antworthälfte. Die Fragehälfte ist die wichtige - denn hat man die nicht, entfällt die andere sowieso. Fragen sind aufregend und manchmal riskant. Und man weiß nie genau, wohin sie einen führen. Das aber ist das Problem, wenn etwa um Schule oder Kirche geht. Solche Institutionen betrachten offenbar die Antworthälfte als die wichtigere. Es ist in höchstem Maß ärgerlich, wenn vorfabrizierte und und unbedenklich immer weiter benutze Antworten man dort vorgesetzt bekam, selbst wenn sie sich schon seit langem als falsch erwiesen hatten.
«
aus »Hallo, Mister Gott, hier spricht Anna«
April 5, 2010 in Führung, Zitate | Permalink | Kommentare (0)
Sei stets bereit Unrecht zu haben.
»
Wenn du inneren Frieden finden willst, suche nach falschen Überzeugungen und Erwartungen in dir. Versuche, sie zu andern, und nicht die Welt - und sei stets bereit unrecht zu haben.
«
Susanna Tamaro, in Geh wohin dein Herz dich trägt.
Seit zehn Jahren steht dieses Zitat am Eingang zu meiner »Werkstatt Muhlgasse 22« - heute wurde mir seine Kraft wieder so richtig bewusst. Niemand hat Recht, niemand versteht in letzter Konsequenz Alles. »Verstehen bringt das Göttliche zum Vorschein« heisst es im Buddhismus. Das neugierige Bemühen dich zu verstehen bringt uns zu einander, stärkt unsere Beziehung und lässt uns klüger werden. Wer sich verstanden fühlt ist bereit zu Kooperation, ist gerne mit uns in Beziehung.
Die Angst »keinen Platz zu haben«, zu kurz zu kommen, übersehen und überfahren zu werden ist Wurzel aller Konflikte und Kriege. Angst lähmt und verhindert Lernen, verhindert Lösungen - die für alle gut sind.
Verstehen spült den Mut zur Berührung und Beziehung frei. Den Mut Differenzen zu benennen, konstruktiv zu streiten und gemeinsam Lösungen zu entdecken. Friede und Freundschaft hat nie Recht, Freundschaft ist einfach nur da. Sieht und sagt, was auffällt. Zeigt Grenzen auf und unterstützt. Auch wenn es nicht meine Meinung ist - ich bin für meine Freunde und Nachbarn da. Begleite und unterstütze sie auf ihrem Weg der Entwicklung.
Im Klima von Wertschätzung und Sinn entfalten sich Potenziale freiwillig, die »Human Power« fließt und der Spirit regiert.
Freiraumführung lebt diese Verantwortung, ein »Klima des Verstehens« zu fördern. Grenzenlose Neugierde, Freude an der Vielfalt der Unterschiedlichkeit. Niemals Recht haben - immer dran bleiben. Daran arbeiten wir.
Der Krieg ist vorbei.
Zeit für Frieden,
Liebe.
Frohes Osterfest!
April 5, 2010 in Führung, Zitate | Permalink | Kommentare (0)
